Google Business Profil optimieren: So pflegst du dein Unternehmensprofil
Stand: Oktober 2026
Kurzantwort: Google Business Profil optimieren heißt, dein kostenloses Google Unternehmensprofil vollständig, korrekt und ehrlich zu pflegen: passende Kategorie, echter Firmenname, aktuelle Öffnungszeiten, Fotos, Einzugsgebiet und Bewertungen ohne Gegenleistung. Laut Google-Hilfe beruhen lokale Ergebnisse hauptsächlich auf Relevanz, Entfernung und Bekanntheit. Ein besseres Ranking lässt sich nicht einfordern, auch nicht gegen Bezahlung. Hier siehst du Schritt für Schritt, was du beeinflussen kannst und was nicht.
Inhaltsverzeichnis
- Was ist Google Business Profile?
- Unternehmensprofil einrichten und bestätigen
- Google Unternehmensprofil optimieren: Schritt für Schritt
- Einzugsgebiet: Unternehmensprofil ohne Ladengeschäft
- Google-Bewertungen: anfragen, antworten, melden
- Lokales Ranking laut Google
- Häufige GBP-Fehler vermeiden
- GBP-Suspendierung: Ursachen & Sofortmaßnahmen
- Google Business Profile & KI-Suche: Was Google dazu sagt
- Häufige Fragen (FAQ)
Was ist Google Business Profile? (ehemals Google My Business)
Zuerst eine wichtige Klarstellung: Das Profil hieß früher Google My Business, in der deutschen Google-Oberfläche heißt es Google Unternehmensprofil. Viele suchen nach Google Business Profil, Google Business Profile oder Google Profil, kurz GBP. Gemeint ist immer dasselbe kostenlose Profil in Suche und Maps.
Google Business Profile ist das kostenlose Tool von Google, mit dem du steuerst, wie dein Unternehmen in der Google-Suche und auf Google Maps erscheint. Es ist dein digitales Schaufenster für Kunden, die lokal nach deiner Dienstleistung suchen.
Was du mit GBP direkt beeinflussen kannst:
- Unternehmensname, Adresse und Telefonnummer (NAP-Daten) sowie Website
- Kategorien, Beschreibung und Attribute
- Öffnungszeiten, Sonderöffnungszeiten und Feiertage
- Fotos und Videos
- Beiträge und Leistungen
- Bewertungen lesen, beantworten und managen
- Statistiken: Wie Kunden dein Profil finden und damit interagieren
Kostenlos vs. bezahlt: Das Profil kostet nichts, Anzeigen über Google Ads sind ein eigenes, bezahltes Produkt. Um die Pflege des kostenlosen Profils geht es in diesem Guide.
Unternehmensprofil einrichten und bestätigen: die Kurzfassung
Ob du ein neues Profil erstellst oder ein bestehendes beanspruchst: Beides ist laut Google-Hilfe zum Hinzufügen und Beanspruchen kostenlos.
Profil erstellen oder beanspruchen
Gehe auf business.google.com und suche nach deinem Unternehmen. Es gibt zwei Szenarien:
- Dein Unternehmen existiert bereits: Google nutzt für Unternehmensprofile auch öffentlich verfügbare Informationen. Beanspruche dieses Profil, statt ein zweites anzulegen.
- Kein Profil vorhanden: Füge dein Unternehmen neu hinzu und trage Name, Kategorie und Adresse oder Einzugsgebiet ein.
Google muss sicherstellen, dass du tatsächlich berechtigt bist, das Profil zu verwalten. Welche Bestätigungswege dir angeboten werden, legt Google fest.
Wie du den angebotenen Bestätigungsweg prüfst und eine Videoaufnahme vorbereitest, erklärt unser Leitfaden Google Unternehmensprofil bestätigen.
Google Unternehmensprofil optimieren: Schritt für Schritt
Dein Profil steht? Dann geht es jetzt ans Feintuning. Wer sein Google Business Profil optimieren will, beginnt bei den Basisdaten. Du bearbeitest dein Profil direkt in der Google-Suche oder in Google Maps: Profil aufrufen, „Profil bearbeiten“ wählen, Änderungen speichern.
Der richtige Unternehmensname
Die richtige Kategorie wählen (Haupt- + Nebenkategorien)
Laut Google-Hilfe zu Kategorien wirken sich die gewählten Kategorien auf das Ranking in lokalen Ergebnissen aus. Wähle die spezifischste verfügbare Option:
- Ein Zahnarzt wählt „Zahnarzt“, nicht „Arztpraxis“.
- Ein italienisches Restaurant wählt „Italienisches Restaurant“, nicht „Restaurant“.
Nebenkategorien, bei Google zusätzliche Kategorien, sind für weitere Leistungsbereiche gedacht. Aber: Übertreibe nicht. Google rät, so wenige wie möglich zu wählen und anzugeben, was dein Unternehmen ist, nicht was es hat.
Öffnungszeiten pflegen
Laut Google wird ein Profil mit falschen Angaben möglicherweise nicht bei passenden Suchen aus deiner Gegend angezeigt. Deshalb gilt:
- Halte deine regulären Öffnungszeiten stets aktuell.
- Trage spezielle Öffnungszeiten für Feiertage und Sonderfälle ein und bestätige Feiertage auch dann, wenn sich nichts ändert.
- Arbeitest du nur nach Vereinbarung, gibst du laut Google-Richtlinien keine Öffnungszeiten an.
Alle Daten vollständig ausfüllen
Laut Google werden Unternehmen mit vollständigen und korrekten Angaben mit größerer Wahrscheinlichkeit in den lokalen Ergebnissen angezeigt. Erstelle dir eine Checkliste mit allen GBP-Feldern und arbeite sie einmal komplett ab.
Achte besonders auf:
- Unternehmensbeschreibung: Du hast höchstens 750 Zeichen. Links, Aktionen und Preise gehören laut Google-Hilfe nicht hinein.
- Website-URL: Verlinke auf deine relevanteste Landingpage — nicht zwingend die Startseite.
- Einzugsgebiet: Definiere präzise, welche Regionen du bedienst.
- Eröffnungsdatum: Trage Monat und Jahr der Eröffnung ein.
Leistungen eintragen
Den Bereich für Leistungen bietet Google nur in bestimmten Kategorien an, etwa für Dienstleistungsunternehmen.
- Lege für jede einzelne Dienstleistung einen eigenen Eintrag an.
- Preise oder Telefonnummern gehören nicht in die Bezeichnung.
Attribute vollständig setzen
Laut Google erscheint dein Profil mit passenden Attributen möglicherweise bei Suchen nach genau diesen Merkmalen.
Relevante Attribute je nach Branche: Barrierefreiheit, Zahlungsmethoden, WLAN, Parkplätze oder ein Außenbereich. Prüfe regelmäßig, ob Google neue Attribute für deine Kategorie hinzugefügt hat.
Fotos und Videos hochladen
- Verwende echte Fotos (keine Stock-Bilder) von Außenansicht, Innenräumen, Team und Arbeitsergebnissen.
- Zeige auf deinen Fotos klar erkennbar, was du anbietest.
- Die Google-Hilfe zu Fotos nennt JPG oder PNG, empfohlen 720 x 720 Pixel, und keine starke Bearbeitung. Videos dürfen höchstens 30 Sekunden lang sein.
- Für Außen- und Innenaufnahmen, Produkte und Fotos bei der Arbeit empfiehlt Google jeweils mindestens drei Bilder.
Beiträge (Posts) veröffentlichen
Google kennt drei Beitragstypen: Aktuelles, Angebote und Veranstaltungen (Events). Ohne festgelegten Zeitraum archiviert Google einen Beitrag nach sechs Monaten.
- Aktuelles zu Leistungen, Team oder Betrieb
- Angebote & Aktionen mit klarem Call-to-Action und Ablaufdatum
- Events mit Datum, Uhrzeit und Beschreibung
Füge ein Bild und, wo es passt, einen Aktionsbutton hinzu.
Buchungs-Button einrichten
Wenn du Termine anbietest, richte den Buchungs-Button in deinem Profil ein. Google bietet diese Schaltfläche je nach Kategorie an, etwa für Gesundheit und Schönheit.
Fragen, Antworten und Nachrichten
Fragen und Antworten gibt es laut Google-Hilfe nur noch für ausgewählte Kategorien und Regionen. Beantworte typische Kundenfragen deshalb auf deiner Website. Den Chat per WhatsApp oder SMS bietet Google ebenfalls nur in ausgewählten Regionen an.
Außerhalb des Profils: NAP und Verweise
NAP steht für Name, Address, Phone. Diese Daten sollten überall einheitlich sein: auf deiner Website, im GBP, in Branchenverzeichnissen und auf Social-Media-Profilen.
- Überprüfe deine Einträge in den wichtigsten deutschen Verzeichnissen: Branchenbücher, Kammer- und Verbandsverzeichnisse.
- Achte auf exakte Schreibweise: „Straße“ und „Str.“ nicht mischen.
- Aktualisiere Einträge sofort, wenn sich Daten ändern (Umzug, neue Telefonnummer).
Mehr zum Thema NAP und Citations erfährst du in unserem Local SEO Guide.
Zur Bekanntheit zählt Google auch Websites, die auf dein Unternehmen verweisen. Fokussiere dich auf:
- Pressearbeit und Branchenportale vor Ort
- Partnerschaften — Verlinkungen von lokalen Geschäftspartnern, Lieferanten und Verbänden
- IHK und Handwerkskammer mit ihren Mitgliederverzeichnissen
Wie wir lokale Sichtbarkeit in einzelnen Branchen angehen, siehst du auf unseren Seiten für Handwerker, Rechtsanwälte und Steuerberater.
Hast du als kleiner Betrieb wenig Zeit, zeigt dir unser Ratgeber SEO für kleine Unternehmen, womit du anfängst.
Einzugsgebiet: Unternehmensprofil ohne Ladengeschäft führen
Wer es nutzt: Google unterscheidet zwei Gruppen. Unternehmen ohne festen Standort besuchen ihre Kunden, Google nennt etwa Reinigungsfirmen oder Klempner. Hybridunternehmen empfangen Kunden an ihrer Adresse und kommen zusätzlich zu ihnen, etwa ein Restaurant mit Lieferservice. Dasselbe gilt sinngemäß für eine Kfz-Werkstatt mit Pannenhilfe.
Adresse ausblenden: Empfängst du an deiner Adresse keine Kunden, blendest du sie in den Standortangaben des Profils aus. Kommen Kunden zu dir, bleibt sie sichtbar. Legst du kein eigenes Gebiet fest, wählt Google eines aus.
Gebiete festlegen: Laut Google-Hilfe zu Einzugsgebieten wählst du dazu „Profil bearbeiten“, dann „Standort“ und neben „Einzugsgebiet“ die Option „Bearbeiten“. Höchstens 20 Gebiete sind zulässig, angegeben als Städte, Postleitzahlen oder andere Regionen. Einen Radius kannst du nicht eintragen. Das gesamte Gebiet sollte nicht weiter als etwa zwei Autostunden von deinem Standort reichen, für manche Unternehmen hält Google auch größere Gebiete für angemessen. Je genauer die Angabe, desto besser. Neue Gebiete erscheinen erst, nachdem Google sie geprüft hat.
Sitz bleibt Pflicht: Ein Postfach oder eine gemietete Postanschrift ohne tatsächlichen Standort (virtuelles Büro) zählt laut Richtlinien nicht als Adresse. Ob dein Unternehmen ein Profil bekommt, entscheidet Google bei der Bestätigung.
Zum Ranking: Mit einem Einzugsgebiet finden Nutzer dein Profil leichter, schreibt Google. Ob du ohne Ladengeschäft besser oder schlechter rankst als mit sichtbarer Adresse, sagt Google nicht. Solche Behauptungen sind unbelegt.
Google-Bewertungen: anfragen, antworten, melden
Bewertungen, bei Google Rezensionen genannt, zählen laut Google zur Bekanntheit deines Unternehmens. Jede Rezension muss auf einer tatsächlichen Erfahrung beruhen, alles andere wertet Google als gefälschte Interaktion.
Bewertungen anfragen: was Google erlaubt
Du darfst um Bewertungen bitten, solange du nichts dafür anbietest und nichts vorgibst. So machst du es richtig:
- Link oder QR-Code teilen
- auf Belegen oder in Dankeschön-E-Mails daran erinnern
- um ehrliche Erfahrungen bitten, ohne Anreiz und ohne Einfluss auf den Inhalt
Nicht erlaubt ist laut Google-Inhaltsrichtlinie:
- Anreize für eine Rezension, egal mit welcher Bewertung: Rabatt, Gratisleistung oder Geld
- eine Belohnung für das Ändern oder Entfernen einer Bewertung
- negative Bewertungen verhindern oder gezielt nur um positive bitten (Vorauswahl)
- Kunden auffordern oder drängen, die Bewertung noch vor Ort zu schreiben
- bestimmte Inhalte verlangen oder Mitarbeitenden eine Zahl an Bewertungen vorgeben
Kaufe keine Bewertungen und verwende keine „Review Gates“ (Filter, die nur zufriedene Kunden zur Bewertung leiten).
Für Anfragen per E-Mail oder SMS gelten zusätzlich eigene rechtliche Regeln. Lass deine Vorlage dafür rechtlich prüfen. Dieser Ratgeber ist keine Rechtsberatung.
Bewertungslink und QR-Code
Nutze deinen direkten Google-Bewertungslink.
QR-Codes: Drucke sie auf Visitenkarten, Rechnungen, Aufsteller an der Theke oder auf die Rückseite deiner Speisekarte. Ein ausgehängter QR-Code ist erlaubt, Kunden an der Theke zum Bewerten aufzufordern dagegen nicht.
Auf Bewertungen antworten
Google empfiehlt, bei Bedarf und zeitnah zu antworten, freundlich und kurz, „als Freund, nicht als Verkäufer“. Du musst nicht jedem öffentlich danken. Private Daten und persönliche Angriffe haben in Antworten nichts verloren. Die beiden Vorlagen sind fiktive Beispiele. Passe Anrede und Ton an deine Kundschaft an.
Negative Bewertungen richtig managen
Negative Bewertungen gehören dazu. Laut Google wirkt eine Mischung aus positiven und negativen Bewertungen oft vertrauenswürdiger. So gehst du professionell damit um:
- Ruhig bleiben. Antworte sachlich und lösungsorientiert, nie emotional oder verteidigend.
- Problem anerkennen. Zeige Verständnis, auch wenn du anderer Meinung bist.
- Gespräch offline verlagern. Biete einen direkten Kommunikationskanal an.
- Lösung anbieten. Hilf unabhängig von der Bewertung und knüpfe deine Lösung nicht an eine Änderung oder Löschung.
- Muster erkennen. Wiederholte Kritik am gleichen Punkt ist ein echtes Verbesserungssignal.
Rezensionen melden statt löschen lassen
Melden kannst du jede Rezension. Entfernt wird sie laut Google-Hilfe zum Melden aber nur bei einem Verstoß gegen die Richtlinien. Was dir missfällt, aber sachlich zutrifft, bleibt stehen. Konflikte zwischen Unternehmen und Kunden schlichtet Google nicht.
- Öffne dein Profil und wähle „Rezensionen lesen“.
- Klicke neben der Rezension auf „Melden“. Wähle den zutreffenden Grund.
- Den Status siehst du im Tool zum Verwalten von Bewertungen.
Die Prüfung dauert laut Google in der Regel mehrere Tage. Gegen die Entscheidung kannst du einmal Einspruch einlegen.
Lokales Ranking laut Google: Relevanz, Entfernung, Bekanntheit
Wer sein Google Maps Ranking verbessern will, sollte zuerst wissen, was Google selbst dazu sagt. Lokale Ergebnisse beruhen laut Google hauptsächlich auf drei Faktoren. Die Details des Algorithmus bleiben geheim. Google Business SEO heißt deshalb vor allem: die beeinflussbaren Faktoren sauber pflegen.
| Das sagt Google | Das kannst du tun |
|---|---|
| Relevanz: Wie gut dein Profil zur Suche passt. Lückenlose, ausführliche Angaben helfen. | Beeinflussbar: Angaben vollständig und korrekt pflegen, passende Kategorie wählen. |
| Entfernung: Wie weit dein Unternehmen vom Suchenden entfernt ist. Teilt er seinen Standort nicht, nutzt Google, was über seinen Standort bekannt ist. | Nicht beeinflussbar: Den Abstand zum Suchenden bestimmst du nicht. Gib Adresse oder Einzugsgebiet korrekt an. |
| Bekanntheit: Wie bekannt dein Unternehmen ist. Rezensionen und Websites, die auf dich verweisen, zählen mit. | Teilweise beeinflussbar: Bewertungen ehrlich anfragen und beantworten, lokale Verweise gewinnen. |
Google Maps Eintrag optimieren: was du beeinflussen kannst und was nicht
Wenn du deinen Google Maps Eintrag optimieren willst, nennt Google diese Hebel:
- Unternehmen bestätigen
- Angaben vollständig und korrekt halten: Adresse bei einem besuchbaren Standort, Öffnungszeiten samt speziellen Zeiten, Kategorie und Attribute wie Parkplätze oder WLAN
- auf Rezensionen antworten
- Fotos und Videos hinzufügen
Was du nicht kontrollieren kannst:
- die Entfernung und den Standort des Suchenden
- die Details des Algorithmus
- eine bessere Platzierung gegen Bezahlung, denn laut Google lässt sie sich nicht einfordern
Vorsicht bei Anrufen angeblich „von Google“, die eine Platzierung versprechen: Google fragt am Telefon nie nach Zahlungsdaten und garantiert keine bevorzugte Platzierung.
Häufige GBP-Fehler vermeiden
Diese sieben Fehler solltest du bei der Google Business Optimierung vermeiden.
- Keyword-Stuffing im Unternehmensnamen: Zusätze wie Leistungen oder Orte verstoßen gegen die Richtlinien und können laut Google zur Sperre führen. Verwende deinen echten Firmennamen.
- Falsche oder zu breit gewählte Hauptkategorie: Eine allgemeine Kategorie wie „Dienstleistungsunternehmen“ sagt weniger über dich aus als „Klempner“. Je spezifischer, desto besser.
- Veraltete Öffnungszeiten: Kunden stehen sonst vor verschlossener Tür. Trage spezielle Öffnungszeiten für Feiertage rechtzeitig ein.
- Unbeantwortete Kritik: Google empfiehlt, bei Bedarf zeitnah und freundlich zu antworten.
- Keine Fotos oder nur Stock-Bilder: Google wünscht unternehmensspezifische, realistische Fotos. Zeig deinen echten Betrieb.
- Doppelte Profile nicht bereinigen: Ein Profil, das Google als Duplikat einstuft, erscheint laut Google-Hilfe zu Duplikaten weder in der Suche noch in Maps. Prüfe, ob es für denselben Standort mehr als ein Profil gibt. Ein Duplikat, das du selbst angelegt hast, kannst du entfernen, dabei gehen aber alle seine Inhalte verloren.
- Bewertungen ignorieren oder löschen lassen wollen: Eine sachliche Antwort bringt mehr als der Versuch, eine Bewertung entfernen zu lassen.
- Unternehmensnamen auf Richtlinienkonformität prüfen
- Hauptkategorie ist die spezifischste verfügbare Option
- Öffnungszeiten aktuell und Sonderöffnungszeiten eingetragen
- Neue Bewertungen gelesen und bei Bedarf beantwortet
- Echte Fotos je Fototyp hochgeladen
- Keine Duplikat-Profile für denselben Standort vorhanden
- NAP-Daten stimmen mit Website und Verzeichnissen überein
GBP-Suspendierung: Ursachen & Sofortmaßnahmen
Google kann Profile bei Verstößen gegen die Richtlinien sperren oder deaktivieren. Das Einspruchstool im Profil zeigt dir Status, Grund und betroffene Richtlinie.
Mögliche Auslöser
- Spam-Kategorien: Irrelevante Kategorien, die nur auf mehr Sichtbarkeit abzielen.
- Keywords im Unternehmensnamen: Leistungen oder Orte als Zusatz.
- Virtuelle Büroadressen: Co-Working-Spaces oder Briefkastenbüros ohne dauerhafte physische Präsenz.
- Gekaufte Bewertungen: Auffallende Bewertungsmuster, die auf Manipulation hindeuten.
So gehst du bei einer Suspendierung vor
- Ruhe bewahren. Lege kein neues Profil an, solange der Einspruch läuft.
- Verstoß identifizieren. Prüfe dein Profil gegen die Google-Business-Richtlinien auf mögliche Verstöße.
- Verstoß beheben. Korrigiere alle identifizierten Probleme, bevor du Einspruch einlegst.
- Einspruch einlegen. Das geht über das Einspruchstool in deinem Profil.
- Belege beifügen. Geeignet sind etwa Gewerbeanmeldung oder Versorgerrechnung, Name und Adresse müssen zum Profil passen.
Zur Vorbeugung: Stelle sicher, dass deine Adresse eine echte, physische Geschäftsadresse ist.
Die einzelnen Prüfschritte, geeignete Nachweise und den Ablauf des Einspruchs erklärt unser Ratgeber Google Unternehmensprofil gesperrt: Ursache prüfen und Einspruch einlegen.
Google Business Profile & KI-Suche: Was Google dazu sagt
Für Übersichten mit KI und den KI-Modus gibt es laut Google Search Central keine zusätzlichen Anforderungen und keine besondere Optimierung. Wichtig sind eine indexierte Website, deren Seiten als Snippet erscheinen dürfen, und aktuelle Angaben im Unternehmensprofil. Neue Dateien oder Auszeichnungen brauchst du nicht, strukturierte Daten müssen zum sichtbaren Text passen.
Für Website und strukturierte Daten hilft dir unsere OnPage-SEO-Checkliste, für Unterstützung beim Profil unser Local-SEO-Service.
Häufige Fragen (FAQ)
Was kostet Google Business Profile?
Google Business Profile ist komplett kostenlos: Google berechnet nichts für Erstellung und Verwaltung deines Profils. Anzeigen über Google Ads sind ein eigenes, bezahltes Produkt. Ein besseres lokales Ranking lässt sich laut Google nicht kaufen. Unser SEO-Kosten-Guide zeigt, was SEO-Unterstützung kostet.
Kann ich Google Business Profile ohne Ladengeschäft nutzen?
Ja, wenn du deine Kunden bei ihnen besuchst oder belieferst, etwa als Klempner oder Reinigungsfirma. Du gibst einen Sitz an, blendest die Adresse aus, wenn bei dir keine Kunden vorbeikommen, und legst dein Einzugsgebiet fest (höchstens 20 Gebiete). Ein Postfach oder ein virtuelles Büro ohne tatsächlichen Standort zählt nicht als Adresse.
Wie wichtig sind Bewertungen für das Google-Maps-Ranking?
Laut Google zählen Rezensionen zur Bekanntheit, einem der drei Faktoren für lokale Ergebnisse. Mehr Rezensionen und positive Bewertungen können das lokale Ranking verbessern. Frag deshalb ehrlich nach, ohne Anreiz und ohne Vorauswahl, und teile deinen Bewertungslink.
Wie kann ich Fake-Bewertungen entfernen lassen?
Melde die Rezension in deinem Profil über „Rezensionen lesen“ und „Melden“. Google entfernt sie nur, wenn sie gegen die Richtlinien verstößt, und schlichtet keine Konflikte zwischen Unternehmen und Kunden. Für rechtliche Schritte brauchst du rechtlichen Rat. Dieser Ratgeber ist keine Rechtsberatung.
Wie lange dauert es, bis GBP-Optimierungen wirken?
Laut Google-Hilfe dauert die Prüfung von Änderungen in der Regel bis zu zehn Minuten, manchmal bis zu 30 Tage. Das betrifft, wann deine Änderung sichtbar wird. Wie sie sich auf Platzierungen auswirkt, sagt Google nicht.
Was ist der Unterschied zwischen Google Business Profile und Google My Business?
Google My Business ist der frühere Name, in der deutschen Oberfläche heißt das Profil heute Google Unternehmensprofil. Du verwaltest es direkt in der Google-Suche oder in Google Maps.
Wie oft sollte ich mein GBP aktualisieren?
Eine feste Frequenz nennt Google nicht. Öffnungszeiten und Stammdaten solltest du sofort aktualisieren, wenn sich etwas ändert. Beiträge archiviert Google ohne festgelegten Zeitraum nach sechs Monaten, Fotos und Antworten ergänzt du bei Bedarf.
Was bringt GBP-Optimierung für meine Branche konkret?
Das hängt von deiner Branche und dem lokalen Wettbewerb ab. Ein bestimmtes Ergebnis sagt Google nicht zu. In jeder Branche bestimmst du mit, wie dein Betrieb in Suche und Maps erscheint: Name, Kategorie, Öffnungszeiten, Fotos, Leistungen und Antworten auf Bewertungen. Praxen und Kanzleien beachten zusätzlich die Regeln ihres Berufsstands.
Dein Google Business Profile professionell optimieren lassen
Du willst dein GBP auf Vordermann bringen, aber die Umsetzung soll ein Profi übernehmen? Wir prüfen dein Unternehmensprofil, deine Bewertungsprozesse und dein Einzugsgebiet und besprechen mit dir, was sich sinnvoll umsetzen lässt. Dein Google Business Profil optimieren musst du nicht allein.
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