Keyword-Recherche-Anleitung: 7 Schritte und kostenlose Google-Tools
Du willst wissen, wonach deine Kunden bei Google wirklich suchen, bevor du Zeit in Texte oder Geld in Werbung steckst? Genau dafür gibt es die Keyword-Recherche.
Kurzantwort: Diese Keyword-Recherche-Anleitung führt dich Schritt für Schritt durch den kompletten Ablauf: von der Suchintention über das Sammeln und Bewerten der Keywords bis zur Zuordnung zu Seiten. Die gute Nachricht vorweg: Eine Keyword-Recherche kostenlos zu starten, klappt mit Autocomplete, Ähnlichen Fragen, Google Trends und der Search Console, die laut Google ein kostenloser Dienst ist; für den Keyword-Planer brauchst du ein Google-Ads-Konto. Klickwege und Grenzen folgen in dieser Anleitung zur Keyword-Recherche.
Was ist Keyword-Recherche und warum entscheidet sie über deinen Erfolg?
Was ist Keyword-Recherche? Keyword-Recherche ist die systematische Suche nach den Suchbegriffen, die deine Zielgruppe bei Google eingibt, samt Bewertung nach Suchintention, Suchvolumen und Wettbewerb. Das Ergebnis ist eine priorisierte Keyword-Liste, die du konkreten Seiten deiner Website zuordnest. Die Liste ist das Fundament fast jeder SEO-Maßnahme: von der Seitenstruktur über die Texte bis zur Erfolgsmessung.
Ohne Recherche optimierst du im Blindflug. Ein fiktives Beispiel: Die Website beschreibt Leistungen in sauberer Fachsprache, die Kunden suchen aber in Alltagssprache. Ein Sanitärbetrieb schreibt „Trinkwasserhygiene und Legionellenprävention“, gesucht wird „legionellenprüfung kosten“. Wer die Wörter seiner Kunden kennt, kann Inhalte darauf abstimmen.
Wichtig fürs Mindset: Keyword-Recherche ist keine einmalige Tool-Übung, sondern eine unternehmerische Entscheidung darüber, für welche Suchanfragen deine Website gefunden werden soll. Die Tools liefern nur die Daten dazu.
Keyword-Recherche in 7 Schritten: der Überblick
Damit du den roten Faden hast, zuerst der komplette Ablauf. Jeden Schritt schauen wir uns danach im Detail an:
- Suchintention verstehen. Kläre für jedes Thema, ob Nutzer eine Antwort, einen Vergleich oder einen Anbieter suchen, denn das bestimmt, welche Art Seite ranken kann.
- Seed-Keywords sammeln. Notiere Ausgangsbegriffe aus deinen Leistungen, Kundenfragen und Bewertungen, in der Sprache deiner Kunden.
- Liste kostenlos erweitern. Varianten, Fragen und erste Zahlen sammelst du mit Googles eigenen Quellen.
- Tools gezielt einsetzen (und wann du keins brauchst). Drittanbieter-Werkzeuge ergänzen die Google-Quellen, wenn danach noch eine Frage offen ist.
- Keywords bewerten (Suchvolumen ist nicht alles). Lies Größenordnungen statt exakter Zahlen und prüfe die erste Suchergebnisseite von Hand.
- Long-Tail zuerst als Keyword-Strategie für kleine Websites. Spezifische Suchanfragen mit klarer Intention zuerst, große Begriffe später.
- Keywords auf Seiten verteilen (Keyword-Mapping). Pro Seite ein Fokus-Keyword plus verwandte Varianten, festgehalten in einer Keyword-Map.
Schritt 1: Suchintention verstehen
Hinter jeder Suchanfrage steckt eine Absicht, und deine Seite sollte genau zu dieser Absicht passen. Deshalb steht die Intention vor jeder Volumen-Zahl.
Vier Suchintentionen im Überblick
Vier Typen solltest du unterscheiden:
| Suchintention | Beispielanfrage | Was der Nutzer will | Passender Seitentyp |
|---|---|---|---|
| Informational | „wasserhahn tropft was tun“ | Problem verstehen, Antwort bekommen | Ratgeber, Blogartikel, FAQ |
| Kommerziell | „heizung wartung kosten“ | Angebote vergleichen, Preise einordnen | Leistungsseite mit Preisen, Vergleich |
| Transaktional | „sanitär notdienst“ | Jetzt einen Anbieter beauftragen | Leistungsseite mit Kontakt |
| Lokal | „elektriker in der nähe“ | Anbieter in der Nähe finden | Standortseite und Unternehmensprofil bei Google |
Die Suchergebnisseite lesen
Der schnellste Intentions-Check: Google den Begriff selbst und schau, was auf Seite 1 steht. Siehst du bei einem Begriff fast nur Anbieter-Websites und die lokale Karte, hat er kommerzielle und lokale Intention. Ein Ratgeber passt dann meist nicht zur Suchabsicht.
Merk dir: Du wählst nie nur ein Keyword, du wählst den Seitentyp gleich mit.
Schritt 2: Seed-Keywords sammeln
Seed-Keywords sind deine Ausgangsbegriffe, aus denen später die komplette Liste wächst.
Ausgangsbegriffe aus dem Geschäftsalltag
Die besten Quellen sind nicht Tools, sondern dein Geschäftsalltag:
- Wie beschreiben Kunden am Telefon ihr Problem, bevor sie den Fachbegriff kennen?
- Welche Leistungen bringen dir am meisten Umsatz und sollen wachsen?
- Welche Fragen hörst du in jedem Erstgespräch wieder?
- Mit welchen Worten loben dich Kunden in Bewertungen und E-Mails?
Ein fiktives Beispiel: Eine Zahnarztpraxis startet mit „professionelle zahnreinigung“, „zahnarzt angstpatienten“, „bleaching kosten“ und „wurzelbehandlung schmerzen“. Fachbegriffe wie „Prophylaxe“ ergänzt du um die Alltagssprache „Zahnreinigung“: Notiere beide Formen, gewichten kannst du sie später.
Ideen mit einem KI-Werkzeug ergänzen
Ein KI-Werkzeug wie ChatGPT kann dabei helfen: Lass dir Probleme und Fragen deiner Zielgruppe auflisten, Synonyme und Alltagsformulierungen vorschlagen oder deine Seed-Liste nach Suchintention gruppieren. Behandle jede Idee als Vorschlag und prüfe sie mit den Google-Quellen, bevor sie in deine Liste kommt.
Schritt 3: Liste kostenlos erweitern
Jetzt wächst aus den Ausgangsbegriffen eine Rohliste. Lege eine Tabelle mit den Spalten Keyword, Quelle und Notiz an. Schicke jeden Begriff nacheinander durch Autocomplete, Ähnliche Fragen, Search Console und Google Trends (Klickwege im nächsten Abschnitt) und trage Varianten, Fragen und Nachbarthemen ein.
Verwandte Keywords finden
Pro Seed-Begriff entstehen so mehrere Zeilen mit Quelle: Das sind deine verwandten Keywords. Sortiere noch nichts aus.
Kostenlose Keyword-Tools: was Google selbst liefert
Für eine kostenlose Keyword-Recherche bietet Google eigene Werkzeuge; auch wer einen kostenlosen Keyword-Finder sucht, kann hier beginnen.
| Werkzeug | zeigt dir | kostet |
|---|---|---|
| Keyword-Planer | Keyword-Ideen und gerundete Suchvolumen | Google-Ads-Konto nötig |
| Google Search Console | Echte Suchanfragen, Impressionen und Positionen deiner Website | 0 EUR |
| Autocomplete | Vorschläge, während du tippst | 0 EUR |
| Ähnliche Fragen | verwandte Fragen und Suchanfragen in den Suchergebnissen | 0 EUR |
| Google Trends | Relatives Interesse nach Zeitraum und Region | 0 EUR |
Manche Drittanbieter-Werkzeuge haben eine eingeschränkte kostenlose Version. Umfang und Bedingungen legt der Anbieter fest und kann sie ändern; prüfe sie vor der Nutzung.
Keyword-Planer: Konto nötig, Zahlen gerundet
Der Keyword-Planer (englisch Keyword Planner) gehört zu Google Ads. Laut Google-Hilfe schließt du für den Zugriff zuerst die Kontoeinrichtung ab und gibst dabei deine Zahlungsinformationen ein; ein Konto kannst du laut Google auch ohne Kampagne erstellen.
Der Klickweg laut Hilfe: Im Menü „Tools“ wählst du „Keyword-Planer“ und danach „Neue Keywords entdecken“, um mit Wörtern oder einer Website zu starten, oder „Suchvolumen und Prognosen abrufen“, um eigene Keywords einzugeben oder hochzuladen. Danach wählst du „Ergebnisse anzeigen“ und liest die Spalte „Durchschnittl. Suchanfragen pro Monat“; die Bezeichnungen in deinem Konto können abweichen.
Keywords mit sehr geringem Suchvolumen und als sensibel eingestufte Keywords zeigt der Planer laut Google nicht an; für Kategorien wie Gesundheit oder Finanzen gibt es oft keine Ergebnisse. Die Suchvolumen sind laut der Hilfe zu den Messwerten gerundete Werte, standardmäßig der Durchschnitt über zwölf Monate. Du willst Größenordnungen erkennen, keine Nachkommastellen. Die Spalte „Wettbewerb“ beschreibt, wie viele Werbetreibende im Verhältnis zu allen Keywords auf ein Keyword bieten. Über die Schwierigkeit, organisch zu ranken, sagt sie damit nichts aus.
Search Console: die Daten deiner eigenen Website
Der Leistungsbericht der Search Console enthält laut Google die Messwerte Klicks, Impressionen, Klickrate und durchschnittliche Position. Unter „Leistung“ siehst du, für welche Suchanfragen du bereits erscheinst, mit echten Daten statt Schätzwerten.
So gehst du vor: Standardmäßig zeigt der Bericht die letzten drei Monate. Wähle über der Tabelle den Tab „Abfragen“ und filtere über die Filterleiste oben im Bericht nach einem Begriff.
Steht eine Suchanfrage in der Liste, siehst du deine Website bei einer eigenen Suche eventuell trotzdem nicht, weil die Ergebnisse auf Uhrzeit, Ort, Gerät und Suchverlauf abgestimmt sind. Außerdem führt der Bericht laut Google aus Datenschutzgründen nicht jede Suchanfrage auf. Wie du die Search Console einrichtest und deine Website verknüpfst, erklärt unsere Search-Console-Anleitung.
Autocomplete und Ähnliche Fragen: Vorschläge beim Tippen
Die Vorschläge der automatischen Vervollständigung (Autocomplete) spiegeln laut Google tatsächliche Suchanfragen wider und berücksichtigen Sprache, Ort, Trend und bisherige Suchanfragen; wer angemeldet ist, bekommt möglicherweise personalisierte Vorschläge. Autocomplete zeigt laut Google nicht einfach nur die häufigsten Suchanfragen. Tippe ein Seed-Keyword langsam ins Suchfeld und notiere die Vervollständigungen; hängst du Buchstaben an („wallbox a“, „wallbox b“), bekommst du weitere Varianten.
Dazu liest du in den Suchergebnissen die Boxen „Ähnliche Fragen“ und „Ähnliche Suchanfragen“: Google zählt sie zu den explorativen Funktionen. Was dort erscheint, kannst du nicht steuern; als Ideen für Themen helfen dir die Fragen trotzdem. Die Beschriftung in der Suche kann abweichen.
Google Trends: Interesse im Zeitverlauf
Laut der Trends-Hilfe arbeitet Google Trends nicht mit absoluten Suchzahlen, sondern mit relativen Werten auf einer Skala von 0 bis 100: Jeder Datenpunkt wird durch alle Suchanfragen im jeweiligen Gebiet und Zeitraum geteilt. Begriffe mit niedrigem Suchvolumen erscheinen als 0, und gleiches Interesse in zwei Regionen heißt nicht gleiches Volumen.
Rechne Trends-Werte und Keyword-Planer-Zahlen deshalb nicht gegeneinander auf. Suchst du einen Begriff, zeigt Trends weiter unten ähnliche Suchanfragen zu diesem Begriff. Ein längerer Zeitraum zeigt dir, ob ein Thema saisonal schwankt; im Feld „Vergleichen“ stellst du einen zweiten Begriff daneben.
Schritt 4: Tools gezielt einsetzen (und wann du keins brauchst)
Nach den Google-Quellen hast du eine Rohliste mit Varianten, Fragen und ersten Größenordnungen. Ein weiteres Werkzeug brauchst du nur, wenn danach eine konkrete Frage offen bleibt.
Was Drittanbieter-Werkzeuge zusätzlich zeigen
Drittanbieter-Werkzeuge arbeiten mit eigenen Datenbasen und zeigen eigene Schätzwerte, etwa für Suchvolumen und Wettbewerb, oder die Keywords anderer Websites. Solche Werte sind keine Garantie für Nachfrage oder Traffic. Vergleiche jeden Wert mit deinen eigenen Impressionen aus der Search Console. Welche Werkzeuge es gibt, beschreibt unser Guide zu den SEO-Tools für Anfänger.
Schritt 5: Keywords bewerten (Suchvolumen ist nicht alles)
Jetzt hast du eine lange Liste und musst entscheiden, welche Begriffe es wert sind. Bewerte jedes Keyword nach drei Kriterien: Nachfrage (Suchvolumen), Chance (Wettbewerb) und Geschäftswert (bringt der Besucher Umsatz?).
Suchvolumen richtig lesen
Beim Suchvolumen gilt: Größenordnungen und Verläufe lesen, nicht exakte Zahlen. Sehr kleine Volumen werden in den Google-Quellen oft nicht oder nur als 0 ausgewiesen. Das heißt nicht, dass niemand sucht. Der Realitäts-Check sind deine Search-Console-Impressionen.
Wettbewerb und Geschäftswert prüfen
Den Wettbewerb prüfst du am zuverlässigsten von Hand: Google das Keyword und lies die erste Ergebnisseite. Ranken dort große Portale und Konzern-Websites auf allen zehn Plätzen, such dir eine spezifischere Variante. Siehst du dort kleinere Unternehmens-Websites oder Praxen, ist das Feld offener.
Und beim Geschäftswert zählt eine einfache Rechnung: Eine Suche mit Kaufabsicht ist für dich meist mehr wert als eine reine Info-Suche. „was ist eine wurzelbehandlung“ sucht jemand, der etwas verstehen will, „wurzelbehandlung zahnarzt kosten“ jemand, der einen Termin plant. Priorisiere deshalb Suchanfragen, bei denen der Nutzer am Ende handeln muss: lokale Suchen, Anbieter-Vergleiche, konkrete Problemfälle.
Schritt 6: Long-Tail zuerst als Keyword-Strategie für kleine Websites
Long-Tail-Keywords sind längere, spezifische Suchanfragen mit wenig Suchvolumen, aber klarer Intention. Für kleine und junge Websites ist der Einstieg über spezifische Anfragen naheliegend: Gegen große Portale ist ein allgemeiner Begriff wie „zahnarzt“ schwer zu besetzen, bei „zahnarzt angstpatienten“ ist das Feld meist enger.
Short-Head und Long-Tail im Vergleich
| Merkmal | Short-Head | Long-Tail |
|---|---|---|
| Beispiel | „zahnarzt“ | „zahnarzt angstpatienten“ |
| Suchvolumen | Größer | Kleiner |
| Wettbewerb | Eher größer | Eher kleiner |
| Suchintention | Unklar bis gemischt | Klar erkennbar |
Keywords mit geringem Suchvolumen einordnen
Ein geringes Suchvolumen ist kein Ausschlusskriterium: Entscheidend ist, ob die Suchabsicht zu deinem Angebot passt. Der Realitäts-Check sind deine Search-Console-Impressionen.
Ein Beispiel in eigener Sache: Dieser Artikel zielt bewusst nicht auf den hart umkämpften Begriff „keyword recherche“, sondern auf spezifischere Anfragen wie „keyword recherche anleitung“. Für deine Keyword-Strategie heißt das: lokale und Long-Tail-Keywords mit klarer Intention besetzen, Erfolge in der Search Console messen, dann nachziehen.
Schritt 7: Keywords auf Seiten verteilen (Keyword-Mapping)
Zum Schluss verteilst du deine priorisierten Keywords auf konkrete Seiten: ein Thema pro Seite, ein Fokus-Keyword pro Seite plus eng verwandte Varianten. Das verhindert, dass zwei deiner Seiten gegeneinander ranken (Keyword-Kannibalisierung), und deckt auf, welche Seiten dir noch fehlen. Ob zwei Seiten sich wirklich in die Quere kommen, prüfst du mit Daten; wie das geht, steht in unserem Ratgeber zur Keyword-Kannibalisierung.
Wie du diese Zuordnung sauber aufbaust, von der Tabellen-Vorlage bis zur URL-Struktur, steht in unserer eigenen Keyword-Mapping-Anleitung. Und wie du das Fokus-Keyword anschließend richtig auf der Seite einsetzt (Title, Überschriften, Text, interne Links), führt dir unsere OnPage-SEO-Checkliste Punkt für Punkt vor.
Wie viele Keywords pro Seite sind sinnvoll?
Die Zuordnung hältst du am besten in einer Keyword-Map fest. Pro Seite steht dort eine Zeile: URL, ein Fokus-Keyword, seine Varianten und die Suchintention.
Lokale Keyword-Recherche: so gehst du vor
Kombiniere jede Kernleistung mit Stadt und Stadtteil: Teste in den Autocomplete-Vorschlägen, welche Kombinationen deine Kunden tatsächlich verwenden.
Fiktives Beispiel (keine Kundendaten, keine Projektergebnisse). So sieht das konkret aus: Ein Elektrobetrieb in Musterstadt startet mit „elektriker musterstadt“ und „wallbox installation“, testet die Begriffe mit und ohne Ortsnamen und kommt über die Vorschläge auf „wallbox installation kosten“, „elektriker notdienst nachts“ und „sicherung fliegt immer wieder raus“. Drei Suchanfragen, drei Intentionen, drei verschiedene Seiten: eine Leistungsseite mit Preisen, eine Notdienst-Seite, ein Ratgeber-Artikel.
Denk daran: Fehlen für lokale Begriffe Zahlen, heißt das nicht, dass niemand sucht. Prüfe die Vorschläge in der Suche und die Impressionen in deiner Search Console.
Häufige Fehler bei der Keyword-Recherche
Diese sechs Fehler solltest du bei der Keyword-Recherche vermeiden:
- Nur aufs Suchvolumen schauen. Das größte Keyword nutzt nichts, wenn die Intention nicht zu deiner Seite passt oder die Besucher nie kaufen.
- Mit dem härtesten Begriff starten. Long-Tail zuerst, dann hocharbeiten.
- Keywords raten statt recherchieren. Deine Fachsprache ist selten die Sprache deiner Kunden. Ohne Daten optimierst du an der Nachfrage vorbei.
- Für jede Variante eine eigene Seite anlegen. „zahnreinigung“ und „professionelle zahnreinigung“ gehören auf eine Seite. Wer für jede Formulierung eine Dublette baut, riskiert Überschneidungen zwischen den Seiten.
- Recherchieren, aber nie umsetzen. Eine Keyword-Liste in einer Tabelle rankt nicht. Plane für jedes priorisierte Keyword die passende Seite gleich mit ein.
- Einmal recherchieren und nie aktualisieren. Suchverhalten ändert sich. Prüfe deine Keyword-Map quartalsweise gegen die Search-Console-Daten.
Häufig gestellte Fragen zur Keyword-Recherche
Fazit: Erst verstehen, dann recherchieren, dann priorisieren
Keyword-Recherche ist kein Hexenwerk, sondern ein Handwerk mit klarem Ablauf. Drei Dinge solltest du aus dieser Anleitung mitnehmen:
- Intention schlägt Volumen. Ein Keyword ist nur so gut wie die Absicht dahinter. Prüfe zuerst, was die Suchenden wollen und welcher Seitentyp dazu passt, erst danach zählen Zahlen.
- Google liefert die Basis. Mit Autocomplete, Ähnlichen Fragen, Search Console, Keyword-Planer und Trends bekommst du Varianten, Fragen und Daten; lerne bei jeder Quelle zuerst ihre Grenzen kennen.
- Long-Tail zuerst. Spezifische Suchanfragen mit klarer Intention zuerst, große Begriffe später.
Du willst deine Keyword-Strategie lieber vom Profi aufsetzen lassen? Vereinbare ein kostenloses Erstgespräch (ohne Bindung): Wir prüfen mit dir, welche Keywords zu deinem Angebot passen.